Hydrogen xc-smartdrive
Der Hydrogen xc-smartdrive blickt auf eine über zehnjährige Entwicklungsgeschichte zurück. Ursprünglich mit dem Ziel, Gebäude kostengünstig zu beheizen, entwickelte sich aus intensiver Forschung, zahlreichen Experimenten und umfangreichen Versuchsaufbauten eine außergewöhnlich vielseitige und leistungsstarke Maschine. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit starteten als private Initiative von Reinhard Preiss. Damals war noch nicht absehbar, dass aus dem ersten einfachen Prototyp ein hocheffizienter und innovativer Antriebsmotor entstehen könnte.
Die erste Versuchsanlage mit einem Hydrogen xc-smartdrive gehen auf das Jahr 2018 zurück. Das erste Modell war noch ein 3-Zylinder-Motor
Vor über elf Jahren begannen die praktischen Experimente zunächst mit einer selbstgebauten Wasserstoffheizung. Die Technik faszinierte: Steine begannen zu glühen, Eisen schmolz. Doch die Ernüchterung folgte rasch der Wirkungsgrad lag unter jenem einer einfachen Elektroheizung. Es wurde klar: Nur mit Effizienz lässt sich Wasserstoff sinnvoll nutzen.
Erste Schritte: Heizen mit Wasserstoff
Der Weg zur besseren Elektrolyse
In den Folgejahren wurden zahlreiche Elektrolyseanlagen entwickelt, um Wasserstoff effizienter zu erzeugen. Trotz vieler technischer Verbesserungen blieb der Energieaufwand hoch zu hoch im Vergleich zur direkten Stromnutzung. Eine zentrale Herausforderung war gefunden: Wie lässt sich die Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff optimieren?
Der erste Versuch: Wasserstoff im Ottomotor
Es folgten Versuche, Wasserstoff in einem klassischen Ottomotor als Antrieb und Wärmequelle zu verwenden. Doch das System erwies sich als instabil Fehlzündungen, unruhiger Lauf, und der heiße Wasserdampf kondensierte zu rasch an den kühlen Kolbenwänden. Auch Gemische aus Benzin, Luft und Wasserstoff brachten keine Besserung. Die Konsequenz: Es braucht einen reinen Wasserstoffmotor – ohne Kompromisse.
Der ideale Energiekreislauf
Die intensive Auseinandersetzung mit dem vollständigen Wasserstoffzyklus begann: Elektrolyse, Verbrennung, Wasserrückführung. Wasserstoff ist ein Treibstoff, der sich innerhalb von Millisekunden regenerieren lässt. Inspiriert von Viktor Schauberger der das Prinzip der Implosion als schöpferische Kraft beschrieb – entstand eine neuartige Idee: Eine Maschine, die kontrollierte Explosion und gezielte Implosion vereint. Daraus entstand die Vision des Hydrogen xc-smartdrive .
Der technologische Durchbruch: Fluid statt Metall
Ein entscheidender Meilenstein war die Abkehr vom klassischen Kolbenmotor mit ölgeschmierten Metallkolben. Für ein sauberes Wasserstoffsystem musste ein neuer Weg gefunden werden – die Lösung war ein fluidbasierter Kolbenmechanismus . Erste Versuche mit einem Einzylinder zeigten das enorme Potenzial. Daraus entwickelte sich ein Mehrzylindersystem, das ganz ohne Zwischenspeicher auskommt.
Wärme wird nutzbar gemacht - HHO direkt aus dem Kreislauf
Im nächsten Entwicklungsschritt wurde der Zylinder selbst zum Wärmetauscher. Ziel war es, den heißen Wasserdampf nicht einfach entweichen zu lassen, sondern gezielt in Wärmeenergie umzuwandeln und rückzuführen. Auch wenn die frühen Versuche noch unpräzise waren das Grundprinzip funktionierte. Ein weiteres Experiment mit großem Potenzial: die direkte Erzeugung von HHO-Gas aus dem fluidbasierten Kreislauf der Maschine. Eine nahezu ideale Form der Brennstoffversorgung – integriert, effizient und sauber.
Im Jahr 2021 entstand der erste voll funktionsfähige Prototyp des xc- smartdrive. Die Grundfunktion war gegeben doch es zeigte sich, dass drei Zylinder zu wenig waren, um den gesamten Dampf zu kondensieren. Diese und viele weitere Erkenntnisse flossen in die folgenden Entwicklungsstufen ein. Die Jahre danach waren geprägt von Optimierung, Umbau und Weiterentwicklung insbesondere der Elektrolyseeinheit, des Wärmetauschers und der Fluidführung.
Der erste Prototyp - und die Lehren daraus
Der neue Hydrogen xc-smartdrive
Heute liegen umfassende Erkenntnisse und Erfahrungen vor, um den nächsten Schritt zu gehen. Der Hydrogen xc-smartdrive ist bereit für die nächste Entwicklungsphase als Open-Source-Projekt für eine nachhaltige Energiezukunft. Um den Prototypen zu einer professionell nutzbaren Maschine weiterzuentwickeln, sind jedoch umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten notwendig.
Gemeinsam zum Erfolg Ein solch ambitioniertes Projekt kann niemand alleine stemmen. Es braucht ein erfahrenes Team, kompetente Partner und vor allem eine engagierte Community. Viele großartige Ideen scheitern an ungelösten Details oder mangelnder Unterstützung. Genau das soll beim Hydrogen xc-smartdrive nicht passieren. Deshalb verfolgt der Verein Scouts of Spirit bewusst einen offenen Entwicklungsansatz. Wir setzen auf Transparenz, dokumentieren Erfolge und Herausforderungen gleichermaßen und bauen auf die aktive Beteiligung der Gemeinschaft. Im Gegenzug stellen wir nach Projektabschluss alle Unterlagen öffentlich zur Verfügung: zur freien Nutzung, Weiterentwicklung und Produktion. Vielseitigkeit und Zukunftspotenzial Wasserstoff kann weit mehr als nur verbrannt werden. Seine besonderen physikalischen Eigenschaften ermöglichen es, Umweltwärme in Antriebs- und Nutzwärme umzuwandeln – sauber und regenerativ. Der Hydrogen xc-smartdrive steht exemplarisch für diese Idee. Er ist vielseitig einsetzbar vom Wasserstoffmotor über Hochdruckverdichter mit Wärmerückgewinnung bis hin zu hermetischen Dampfdruckmaschinen zur Stromerzeugung aus Niedertemperaturwärme. Die Reise hat gerade erst begonnen.
Viktor Schauberger
1885 - 1958
Österreichischer Förster und Naturforscher
Schauberger erkannte in der Natur die Kraft der Implosion – als schöpferisches Gegenstück zur Explosion. Seine Konzepte zu Wirbelbewegung, Sog und Druck inspirierten den Hydrogen xc-smartdrive.
Reinhard Preiss Erfinder und Projektleiter des Hydrogen xc-smartdrive